SYNOPSIS

Tapdiq hat einen großen Traum. Er will eine europäische Milchkuh in sein pittoreskes Dorf in den Bergen von Aserbaidschan bringen und so die Lebensbedingungen seiner Familie verbessern. Er beschließt die Kuh Madonna zu nennen.

Aber seine Leidenschaft bringt die traditionelle Dorfgemeinschaft durcheinander. Die Alten sehen eine Bedrohung in der ausländischen Kuh – die Milch müsse verseucht sein und sie bringe nur Krankheiten ins Dorf. Sogar seine Frau Vafa möchte sich eigentlich nicht um so eine seltsame Rasse kümmern. Tapdiq ist bereit alles aufs Spiel zu setzen. Er versucht sich gegen die konservative Haltung im Dorf durchzusetzen und seine Kuh zu kaufen.

Wie gehen Menschen mit Veränderungen um, während sie gleichzeitig versuchen ihren Traditionen treu zu bleiben?

HOLY COW hinterfragt Vorurteile gegen das Fremde und wie bereit wir sind, Neuankömmlinge willkommen zu heißen.

HOLY COW ist der erste internationale Dokumentarfilm aimam-us Aserbaidschan. Er feierte Weltpremiere bei IDFA, dem größten Dokumentarfilmfestival der Welt, und avancierte dort mit ausverkauften Vorstellungen zum Publikumsliebling.

Während des gesamten Prozesses zur Herstellung dieses Films ist die Kuh Madonna eine Metapher geworden. Eine Metapher für gestern und morgen, für die Vergangenheit und die Zukunft und für das Aufeinandertreffen von Ost und West. Die Ausdauer Tapdiqs lehrt uns trotz aller Schwierigkeiten immer für neue Einflüsse und Kulturen offen zu sein und nie unsere Ideale oder Träume aufzugeben. Jeder Mensch hat das Recht sein Leben so zu leben, wie er es möchte. Und niemand sollte sich da einmischen dürfen.

Imam Hasanov, Regisseur

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